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Warnung vor Angriffen des Mäusebussards

Bitte beachten Sie in Ihrem eigenen Interesse ein paar Sicherheitstipps

Lageplam Leinfelder Täle

Seit einigen Jahren sind, auch auf der Gemarkung Korntal-Münchingen während der Zeit der Jungenaufzucht, immer wieder Angriffe durch Bussarde zu verzeichnen. Die jüngste, der Verwaltung bekannte heftige Attacke, hat am Wochenende im Aischbachtal, Gewann Leinfeld, also im Münchinger Norden stattgefunden.

Dieser Bereich ist in der Karte mit einem Kreis markiert. Diesen Bereich sollten Sie nach Möglichkeit mit dem Rad oder als Jogger meiden.
 
Zur Erklärung kann gesagt werden, dass die Bussarde ihren Horst mit den Nestlingen vehement verteidigen. Bei Gefahr, also wenn Sie ihnen zu nahe kommen, muss mit Scheinangriffen oder gar in seltenen Fällen auch mit „richtigen“ Angriffen gerechnet werden.

Tipps:
Da wir natürlich nicht alle belegten Horste kennen, ist die Empfehlung Abstand zu halten wenig hilfreich. Eine Kopfbedeckung wäre darüber hinaus sinnvoll, denn ohne es zu wissen, könnten Sie auch an anderer Stelle einem Greifvogelnest zu nahe kommen. Vielmehr sollten Sie insbesondere beim Joggen und Radfahren, wenn Sie also schnell unterwegs sind, die Umgebung sehr genau beobachten und Ihr Ziel ändern oder langsam gehen, wenn Sie das Gefühl haben, dass große Greifvögel in der Nähe sind.
 
Versuchen Sie also Ihre Spaziergänge oder Joggingrunden voraussichtlich bis Ende Juli eher auf Strecken in der Ackerflur mit wenig Hecken und Bäumen zu verlegen. Danach dürfte die Gefahr vorüber sein.
 
Beim Mäusebussard, der im Ökosystem eine wichtige Funktion hat, handelt es sich um eine streng geschützte Art nach Naturschutzrecht. Bitte haben Sie für sein vorübergehendes extremes, instinktives Schutzverhalten Verständnis.
 
Ihre
Umweltschutzstelle