Arbeitsgruppe 8: Gartenstadt Korntal

Zeitpunkt

Aktivität

Sommer 2001

Gründung der Lokalen Agenda 21 in Korntal-Münchingen mit 9 Arbeitsgruppen; hiervon AG 8: "Gartenstadt Korntal - Erhaltung der gewachsenen Strukturen"

 

Stadt stellt der AG8 mehrere aktuelle Bebauungspläne zur Verfügung; AG8 studiert diese und stellt erhebliche Diskrepanzen zwischen Zielen der Bebauungspläne und tatsächlicher Bebauung fest: die Bebauungspläne fordern Erhalt des Gartenstadtcharakters, während die tatsächliche Bebauung sehr dicht ist.

November 2001 AG8 lädt Bürgerinnen und Bürger zu öffentlicher Diskussion ein
Januar 2002 AG8 schickt ausführliche Broschüre (22 Seiten) mit Infos über bauliche Situation im Stadtteil Korntal an Stadt und Gemeinderäte mit Bitte um Prüfung des Sachverhalts; Inhalt der Broschüre wird generell als sachlich und fachlich richtig beurteilt.
Januar/Februar 2002 Auf Bitte der AG8 finden Gespräche mit einzelnen Gemeinderatsfraktionen statt
März 2002 Kurzvorstellung unserer Ziele gemäß obiger Broschüre in öffentl. Gemeinderatssitzung und Formulierung eines Vorschlags zum weiteren Vorgehen in Form eines Beschlussantrages für den Gemeinderat
bis Sommer 2002 Kontakte der AG8 mit der Stadt zu Themen wie: Bitte um Änderung der Bebauungspläne, Veröffentlichung des "Fromm-Gutachtens" zum Baumerhalt, Informationen über tatsächliche Entwicklung des Wohnungsbaus in Ko-Mü, Erstellung eines Wohnungsbedarfsplanes, Anforderungen für einen Bebauungsplan im Gebiet Roßbühl.
23.Juli / 7.August.2002 Gespräche mit BM Stritzelberger mit gewissen Zusagen zu Änderungen in zukünftigen Bebauungsplänen
1.Oktober 2002 Gemeinderat stimmt mehrheitlich einem Beschlussantrag der Stadt zu, der jegliche Änderung der vorhandenen rechtsgültigen Bebauungspläne ablehnt. Das bedeutet, dass sich in wesentlichen Wohnbereichen Korntals die gleich dichte den Gartenstadtcharakter zerstörende Bebauung fortsetzen kann.
Für die Bereiche, für die noch keine aktualisierten Bebauungspläne vorliegen, sollen gemäß Gemeinderatsbeschluss "Ortsbauplanänderungen weiter betrieben werden (z. B. im Bereich Roßbühl)".
November 2002 Öffentliche Veranstaltung, wo wir über aktuellen Stand berichten; Stadt und Gemeinderäte waren ebenfalls eingeladen
Dezember 2002 / Januar 2003 Stadt legt Entwurf zu einem Bebauungsplan für den Bereich Roßbühl öffentlich aus; die AG 8 und auch viele Bürger erheben im Januar 2003 dagegen Einspruch, weil ihrer Auffassung nach auch dort mit einer sehr dichten Bebauung zu rechnen ist. Die AG 8 macht darin konkrete Vorschläge, wie der Bebauungsplan verbessert werden könnte, um das Ziel der mäßigen und schonenden Verdichtung zu erreichen.
Die Antwort der Stadt auf diese Einsprüche von vor nunmehr über 16 Monaten ist bis heute immer noch ausständig!
7.November 2003 / 12.Januar 2004 Gespräche der AG8 mit BM Stritzelberger und Herrn Prager (Baurechtsamt). Es zeigt sich, dass die Stadt die Sachlage anders bewertet als die AG8 und dass wir nicht mit einem Entgegenkommen durch die Stadt rechnen können.
26.Januar 2004 / 25.März 2004 Die AG8 bittet das Regierungspräsidium Stuttgart, die Sachlage zu prüfen.
Die Antwort lautet: "Wir können nicht feststellen, dass sich die Stadt nicht an die rechtlichen Vorgaben hält".
10./17./18.Mai AG8 informiert Bürgerschaft in öff. Veranstaltungen in allen drei Stadtteilen