Warnung vor Angriffen des Mäusebussards

Bitte beachten Sie in Ihrem eigenen Interesse ein paar Sicherheitstipps!

(a.l.) Seit einigen Jahren sind, auch auf der Gemarkung Korntal-Münchingen während der Zeit der Jungenaufzucht, immer wieder Angriffe durch Bussarde zu verzeichnen. Der Verwaltung bekannte, teils heftige Attacken gab und gibt es immer wieder und zwar insbesondere in Bereichen mit großen, alten Streuobstbäumen wie in den Gewannen Leinfeld, Aischbachtal oder im Münchinger Westen. Darüber hinaus wurden auch im Seewald schon Attacken gemeldet. Einige Warnschilder weisen auf die Gefahr hin.
 
Zur Erklärung kann gesagt werden, dass die Bussarde ihren Horst mit den Nestlingen vehement verteidigen. Bei Gefahr, also wenn man ihnen rein zufällig zu nahe kommt, muss mit Scheinangriffen oder gar in seltenen Fällen auch mit „richtigen“ Angriffen gerechnet werden.
 

Tipps:
Da wir natürlich nicht alle belegten Horste kennen, ist die Empfehlung Abstand zu halten wenig hilfreich. Eine Kopfbedeckung wäre jedoch sinnvoll, denn ohne es zu wissen, könnten Sie auch an anderer Stelle einem Greifvogelnest zu nahe kommen. Vielmehr sollten Sie insbesondere beim Joggen und Radfahren, wenn Sie also schnell unterwegs sind, die Umgebung sehr genau beobachten und Ihr Ziel ändern oder langsam gehen, wenn Sie das Gefühl haben, dass große Greifvögel in der Nähe sind.
 
Versuchen Sie also Ihre Spaziergänge oder Joggingrunden voraussichtlich bis Ende Juli eher auf Strecken in der Ackerflur mit wenig Hecken und Bäumen zu verlegen. Danach dürfte die Gefahr vorüber sein.

Beim Mäusebussard, der im Ökosystem eine wichtige Funktion hat, handelt es sich um eine streng geschützte Art nach Naturschutzrecht. Bitte haben Sie für sein vorübergehendes extremes, instinktives
Schutzverhalten Verständnis.
 
Ihre
Umweltschutzstelle